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Straßenbau: Die Stadt Husum setzt neues Abrechnungsmodell um

Autor: CIS am 07.05.2019

Strassenbau

Im Mai 2019 erhebt die Stadt Husum wiederkehrende Straßenausbaubeiträge für einen Teilbereich des Husumer Stadtgebiets. Diese werden erstmalig im Abrechnungsgebiet „Alt-Husum“ erhoben. Das größte von insgesamt zwölf Gebieten.

Foto: pixabay.com / succo

Schon in den fünfziger Jahren hat die Stadt Husum einmalige Straßenausbaubeiträge erhoben, um den Bau von Straßen finanzieren zu können. Hohe Summen wurden von Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern gefordert, wenn ihr Grundstück an einer neu ausgebauten Straße lag.

Nach dieser Methode wurde bisher verfahren, bis die Husumer Politik 2016 den Weg für die sogenannten wiederkehrenden Beiträge ebnete. Ziel ist es, den Aufwand zur Instandhaltung des öffentlichen Straßennetzes auf möglichst viele Schultern zu verteilen und damit die Last des Einzelnen zu minimieren. Zahlen sollen nicht mehr nur die Anliegerinnen und Anlieger einer einzelnen Straße, sondern alle Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer eines Abrechnungsgebiets. Eben alle diejenigen, die ihr Grundstück ohne ein öffentliches Straßennetz nicht erreichen könnten.

Nach dem Vollausbau der Feldbergstraße und Schückingstraße in den Jahren 2016 und 2017 sind zunächst die Grundstücke des Abrechnungsgebiets Alt-Husum betroffen. Das Gebiet ist im Süden und Westen durch die Marschbahngleise begrenzt und umfasst somit den gesamten Stadtkern. Im Osten bildet die B5 die Grenze, so dass auch Teile von Kielsburg und das Gewerbegebiet dabei sind. Im Vergleich zur früheren Abrechnungsmethode fallen die Beiträge mit knapp fünf Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche gering aus. Beispiel: Bei 600 Quadratmeter Grundstücksfläche sind das rund 30 Euro, die einmalig fällig werden.



Wiederkehrend bedeutet, dass Beitragspflichtige jedes Jahr mit einem Bescheid rechnen müssen, sofern in ihrem Abrechnungsgebiet eine Straße ausgebaut wurde. Bei den Beiträgen geht es letztlich um die Finanzierung von Straßen und den Ausbau von Geh- und Radwegen für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen und vieles mehr.

Geringe Beiträge für jede einzelne Person und ein intaktes Straßennetz für die gesamte Bürgerschaft sind die Ziele der Stadtverwaltung.

Einen Plan mit den Abrechnungsgebieten und nähere Informationen zu den Beiträgen sind auf der städtischen Internetseite unter
www.husum.org/rathauspolitik/Stadtentwicklung/wiederkehrendestraßenausbaubeiträge einsehbar.


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