windtechhusum 18. - 22.9.2001


Pressenews der Firmen
und der Messeleitung!

Weltwindmesse in Husum geht erfolgreich zu Ende

Windtech setzt neue Maßstäbe

SYNLIFT bietet neue Systemlösungen im Anlagenbau

Die neuen PLARAD-Schraubsysteme der
Maschinenfabrik Wagner


Pfleiderer mit neuer 1,5 MW-Anlage
Arbeiten in 100 Meter Höhe
Über 10.000 Windräder in Deutschland
OSB Offshore-Bürger-Windpark Butendiek
HAILO befördert alle sicher nach oben

windtechhusum
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Pressemitteilung

Weltwindmesse in Husum geht erfolgreich zu Ende
Besucherrekord und sehr zufriedene Aussteller

Husum, 21. September 2001.- Die windtech in Husum, die morgen zu Ende geht, hat ihren Ruf als weltweite Leitmesse der Windkraftbranche in diesem Jahr eindrucksvoll bestätigt. Die 260 Aussteller aus 16 Ländern äußerten sich in einer ersten Bilanz sehr zufrieden über die hohe Anzahl von Fachbesuchern auch aus dem Ausland. Die Mehrzahl der ausstellenden Unternehmen kündigte schon jetzt für 2003 ihr Wiederkommen an.

Insgesamt werden die Messe in Husum bis morgen Abend rd. 22.000 Interessenten besucht haben gegenüber 9.000 im Jahr 1999. Im Mittelpunkt des Interesses standen insbesondere die drei Themen Export, Repowering, also der Ersatz älterer durch neue Anlagen sowie und Off-Shore, der Einsatz leistungsfähiger Windkraftanlagen auf offener See.

Windkraft als Exportschlager

Alle Aussteller zeigten sich überzeugt, dass die Windkraft in den nächsten Jahren einen weiter rasant wachsenden Anteil am regenerativen Energiemix haben wird. Neben einigen europäischen Ländern, die ähnlich wie in Deutschland über eine Einspeisevergütung nachdenken, sehen die Unternehmen insbesondere in Nord- und Südamerika sowie in Indien und China großes Entwicklungspotential.

Politische Entscheidungsfindung für Repowering notwendig

Insbesondere in Deutschland und Dänemark wird in den nächsten Jahren der Austausch älterer durch neue leistungsfähigere Anlagen anstehen. Die besondere Problematik hierbei ist, dass viele Altanlagen außerhalb der behördlich festgelegten Vorrangflächen stehen, so dass nach heutiger Gesetzeslage nicht mit einem Neubau gerechnet werden kann. Hier ist nach Meinung der Betreiber eine rasche politische Entscheidungsfindung notwendig.

Hoher Entwicklungsdruck wegen Off-Shore-Planungen

Im Off-Shore-Bereich erwarten sowohl die Betreiber von Windparks als auch die Hersteller von Windkraftanlagen eine rasche Weiterentwicklung sowohl der Planungen als auch der Anlagen. Allerdings sollte gerade bei der Entwicklung neuer Anlagen nicht zuviel Druck von Politik und Anlagenbetreibern ausgeübt werden, damit die Qualität der Anlagen und damit die Wirtschaftlichkeit nicht unter einen Zeitdruck gesetzt werde, der beim heutigen, hohen Stand der Entwicklung nicht zu den erhofften Innovationsschüben führen wird.

Mitarbeitermangel

Eindeutig zeigte sich auf der windtech auch, dass diese Branche, die derzeit bereits 30.000 Mitarbeiter beschäftigt, unter einem hohen Mitarbeitermangel leidet. Teilweise würden insbesondere Windkraftanlagenbauer aber auch Serviceunternehmen bis zu zehn neue Mitarbeiter pro Mitarbeiter einstellen, wenn die Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden wären.

Am Rande der windtech kristallisierte sich in der Frage, wann und wo es in Zukunft Windmessen geben wird, heraus, dass es zu einem jährlichen Wechsel zwischen Hannover und Husum kommen wird. Voraussetzung ist allerdings, dass die Stadt Husum ein eindeutig verbessertes Verkehrskonzept präsentiert. Erste Schritte dazu hat die nordfriesische Stadt bereits unternommen.


Rückfragen an: windtech Husum, Klaus Lorenz, 0171-3 80 17 40



Windtech setzt neue Maßstäbe
BWE sieht sich mit seinem Messekonzept gestärkt

Die windtech Husum 2001 hat neue Maßstäbe gesetzt. Noch nie gab es so eine erfolgreiche Windmesse. Dafür sprechen nicht nur die rund 20.000 Besucher. „Von sehr vielen Ausstellern wissen wir, dass es hochqualifizierte Kundengespräche und -kontakte gegeben hat. Außerdem kam es insbesondere bei den Herstellern von Windturbinen zu einer überraschend hohen Zahl von Kaufabschlüssen“ lautet das zufriedene Resümee von Hermann Albers, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) e.V. Der BWE, mit 10.500 Mitgliedern größter Verband im Bereich der erneuerbaren Energien, war erstmals Mitveranstalter der Windmesse. Die 260 Aussteller in den vier Messehallen spiegelten nach BWE-Einschätzung ein eindrucksvolles Bild von der Dynamik der Windbranche wider. Zum ersten Mal haben sich auch die Zulieferer von Windkraft-Anlagen, angefangen von Walzlagern bis hin zu Schrauben und Schmierstoffen, in großer Zahl in Husum präsentiert. „Unsere Eindrücke und Gespräche auf der windtech bestärken uns in der Auffassung, dass die Windbranche auch weiter mit einem jährlichen Wachstum zwischen 25 bis 30 Prozent rechnen kann“, betont BWE-Vize Albers, ,wobei die Voraussetzung allerdings bleibt, dass die politischen Rahmenbedingungen stimmen müssen.“ Die Politik sieht der BWE in der Pflicht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das so genannte Repowering zu schaffen, den Austausch kleinerer, älterer Maschinen gegen neue, leistungsstärkere Windturbinen. „Fast alle Hersteller haben uns berichtet, dass viele Windmüller gewillt sind, ihre Pionieranlage auszutauschen“, sagt Hermann Albers. Allerdings steht eine nicht unbeträchtliche Zahl der Altanlagen außerhalb der behördlich festgelegten Vorrangflächen, so dass die Betreiber nach heutiger Gesetzeslage mit keiner neuen Baugenehmigung rechnen könnten. In der Frage, wann und wo es künftig Windmessen geben wird, geht der BWE fest davon aus, dass es zu einem jährlichen Wechsel zwischen Hannover und Husum kommen wird. „Wir haben für diese beiden Standorte aus der Branche eindeutige Signale bekommen“, betont Hermann Albers vom Bundesverband WindEnergie. Allerdings erwartet der BWE, dass die Stadt Husum im Jahr 2003 ein schlüssiges Verkehrs- und Parkkonzept vorlegt, damit es nicht mehr zu den ärgerlichen logistischen Problemen wie in diesem Jahr kommt. 2.308 Zeichen Hermann Albers (Vizepräsident des BWE) erwartet „weiter jährliches Wachstum von 25 bis 30 Prozent, wenn politische Rahmenbedingungen weiter stimmen“. Zukünftige Messestandorte Hannover und Husum
Husum, den 21. September 2001
(Abdruck frei, Belegexemplar erbeten)

Die Stellungnahme des Bundesverbandes WindEnergie e.V. finden Sie als Download im Internet unter www.wind-energie.de (Aktuelles)

Für Rückfragen: Bundesverband WindEnergie e.V.
Carlo Reeker (Tel. 0541/35060-41), Hermann Albers (0172-86 87 314)




SYNLIFT SYSTEMS entwickelt neue Technologien für Windenergie



Die vorhandenen Flächen für neue Windenergieanlagen werden immer weniger und so ist bei der diesjährigen Messe Offshore und Repowering das Thema.
Eine Berliner Firma schlägt aber auch noch andere Wege ein.
Derzeit arbeiten sie an verschiedenen Projekten, u.a. eine Systemlösung in Hochspannungstrassen. Eine gute Lösung, wird doch mit Hochspannungsmasten bebautes Gelände für diese Windenergieanlagen genutzt. Ganz simpel gesagt, werden auf vorhandenen Masten einfach die Anlagen aufgesetzt und dann wird der Strom direkt in diese Hochspannungstrassen eingespeist.
Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber genau darum haben sich die Berliner einen Kopf gemacht. In der Nähe von Hochspannungsleitungen darf nun mal nicht mit Kränen hantiert werden, vor allen Dingen kann nicht jedesmal die Stromleitung unterbrochen werden, um Kundendienstleistungen durchzuführen. Und diese müssen sein, um eine produktive Leistung zu erbringen.
In einem Pilotprojekt in Rüdersdorf bei Berlin entsteht nun ein erstes Pilotprojekt. Ähnlich wie auf der Grafik oben entsteht eine Windenergieanlage innerhalb der Hochspannungstrasse. Unterhalb dieser Anlage befindet sich ein Umspannwerk. Baubeginn ist Ende 2001, die Fertigstellung ist für Mitte 2002 geplant.
Um auch während des Betriebes (der Hochspannungstrasse) ohne Kräne Kundendienstarbeiten am Turm und an den Rotorblättern durchführen zu können, wird das ebenfalls neu entwickelte SYNUNIT Tool im Anlagensystem integriert.
Mit diesem Gerät kann zunächst der gesamte Turm aufgebaut werden und später können die vormontierten SYNUNIT Bauteile für den Kundendienst benutzt werden.
Auf der Website der Firma www.synliftsystems.de finden Sie alle Details erklärt und gezeigt.

Eine sinnvolle und flächenschonende Idee. Und die Ideen gehen den Berlinern auch nicht aus. Weitere Projekte befassen sich u.a. mit der Seewasser Entsalzung in Verbindung mit Windenergieanlagen. Schauen Sie bitte auch dazu auf die Website.

SYNLIFT SYSTEMS GmbH
Rollbergstr. 70
12053 Berlin
Tel. +49 030 627 86 312



Das PLARAD-Ausstellungsprogramm auf der WINDTECH 2001:
Schneller - genauer - präziser - leichter = WIRTSCHAFTLICHER !

Die neuen PLARAD-Schraubsysteme der Maschinenfabrik Wagner
stellen den Kundennutzen eindeutig in den Vordergrund!


Die Maschinenfabrik Wagner zeigt mit den auf der Windtech vorgestellten
PLARAD- Schraubsystemen, dass „Made in Germany“ nicht nur ein Schlagwort ist, sondern wieder - oder noch immer - ein Synonym für Innovation und technisch intelligente Lösungen darstellt!
Das weltweit agierende Unternehmen beweist, dass erfolgreiche technische Neuerungen nicht alleine aus Sicht der Technik erfunden werden, sondern zunächst an den Anwenderbedürfnissen - dem Kundennutzen also - ausgerichtet sind:

Verschraubungssysteme, die in allen Bereichen einer Windenergieanlage eingesetzt werden, in denen präzise und hochbelastbare Schraubverbindungen erforderlich sind, müssen deshalb folgende Qualitätsmerkmale erfüllen:
Höchste Genauigkeit und Präzision, höchstmögliche Arbeitsgeschwindigkeit,
minimales Gewicht, kompaktes System, geringste Geräuschentwicklung.

Um den hohen Beanspruchungen im Bereich der Windkraftanlagen Rechnung zu tragen und um diese Funktionsmerkmale zu gewährleisten, hat die Maschinenfabrik Wagner mit technischen Hochschulen ausführliche Versuchsreihen durchgeführt.
Auf dieser Grundlage wurde von der Maschinenfabrik Wagner erstmalig ein von ihr patentiertes PLARAD-KOMBI-Verfahren zur Systemreife entwickelt: wie von führenden Prüfeinrichtungen und Schraubenherstellern gefordert und empfohlen, wird die Schraube hierbei zunächst mit 75% des Enddrehmomentes vorgezogen und anschliessend über den Drehwinkel weitergedreht. Das exakte Erreichen und auch langfristige Beibehalten der hohen Vorspannkraft mit wiederholbaren Genauigkeiten ist die Folge.

In dieser Hinsicht beweisen die PLARAD-Neuheiten, die das gesamte Anwendungsspektrum an einer Windeenergieanlage abdecken, dass mit ihnen neue Dimensionen der Leistungsfähigkeit und Anwendungsfreundlichkeit erreicht werden.

Die neue Generation der PLARAD-Drehschraubsysteme weist eindeutige VORTEILE auf:

- Direkte Messwerterfassung an der Schraube im Gegensatz zu der weit verbreiteten unsicheren indirekten Messung von Druckwerten

Mit Hilfe dieses Verfahrens wird eine Beeinträchtigung des Schraubergebnisse durch Störgrössen wie z.B. durch Reibungskräfte eliminiert

- Einfachste Bedienung für den Werker, denn Programmierung und Verschraubung erfolgen voneinander unabhängig.

- Ein Gerät, d.h. kein Werkzeugwechsel, für den gesamten Arbeitsgang; denn es erfolgt eine vollautomatische Umschaltung von der drehmoment- zur drehwinkelgesteuerten Verschraubung bzw. vom Schnellgang in den Lastgang

- Intelligenz in Form eines integrierten Wissenmanagement: Während der Verschraubung werden Zeit- Drehmoment- und Drehwinkelverläufe gemessen; hieraus wird das optimale Steuerungsprogramm für den jeweiligen Schraubfall berechnet und durch den „Lernmodus“ hinterlegt.

- Sofortige Bewertung und Anzeige des Schraubergebnisses mit „in Ordnung“ oder „nicht in Ordnung“

- Baustellengerechte Ausführung ohne störende Kabelverbindung zum Messsystem durch Integration einer MMC (Multi-Media-Card)

Auf dieser MMC werden alle Daten der Verschraubung, die zur effektiven Qualitätssicherung notwendig sind gespeichert. Die MMC kann im Anschluss an den Werkzeugeinsatz entnommen werden, so dass die Daten (z.B. Zuordnung der Verschraubung, Datum/Uhrzeit, erreichte Drehmoment-/Drehwinkelwerte etc.) werkzeugunabhängig weiterverarbeitet werden können (z.B. grafisch aufbereitet). Hierdurch werden alle Erfordernisse einer nachweispflichtigen Dokumentation,
was anwenderseitig zu nachhaltigen Kostensenkungen führen kann:
Kontrollzyklen könnten gestreckt werden oder ggf. auch ganz entfallen.

Die hydraulischen PLARAD-Kraftschrauber, die sowohl als Nuss-Verschrau-bungsgeräte des Typs Turbo-MSX (bei grosser Kopffreiheit) als auch als Flanschgeräte des Typs Turbo-FSX (z.B. bei engen Radien oder langen Bolzenüberständen) werden bei Anzugsmomenten bis 150.000 Nm eingesetzt. Sie werden von einem Turbo-Aggregat angetrieben, das bei einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit die geringstmögliche Geräuschentwicklung (unter 72 dB bei Belastung) aufweist.
Die besonderen Trümpfe der hydraulischen PLARAD-TURBO-Kraftschrauber liegen in der
- hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Turbo-Technologie
- höchstmöglichen Präzision der Geräte und Antriebsaggregate

Die elektrischen Drehschraubgeräte der Typenreihe DEA zeichnen sich neben den oben genannten Vorteilen vor allem durch die folgenden besonderen Funktions-Merkmale aus:
- vollautomatisches Umschalten vom Schnellgang in den Lastgang: dies führt eine erhebliche Zeiteinsparung beim Schraubvorgang herbei und ist auf die hohe Arbeitsgeschwindigkeit der PLARAD-TURBO-Technologie und auf die Möglichkeit, den gesamten Arbeitsgang mit einem einzigen Werkzeug durchzuführen, zurückzuführen.
- Einfachste Handhabung und Anwendungsfreundlichkeit durch die
„intelligente“ Steuerungstechnik.

PLARAD präsentiert somit eine innovative Drehmoment-Maschinengeneration, die nicht nur höchste Sicherheit für Mensch und Umwelt bedeutet, sondern auch die kundenseitig erwartete Anwendungsfreundlichkeit besitzt und sich infolge der hohen Turbo-Geschwindigkeit und erreichbaren Effektivität eindeutig „rechnen lässt“!
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Pfleiderer Wind Energy stellt neue 1,5 MW-Windenergieanlage der Öffentlichkeit vor

* Serienproduktion von 600 KW- und 1,5 MW-Turbinen erfolgreich angelaufen
* Konsequente Entwicklung vom Türme-Zulieferer zum Komplettanbieter für Windenergieanlagen an Land und auf hoher See
Die Pfleiderer Wind Energy GmbH, 100-prozentige Tochtergesellschaft des S-DAX ntierten Mischkonzerns Pfleiderer AG, stellt auf der bevorstehenden Branchenleitmesse „windtechhusum 2001“, die am kommenden Dienstag, 18. September 2001 in Husum eröffnet wird, ihre neue 1,5 MW-Windenergieanlage der Öffentlichkeit vor. Damit gelingt dem Unternehmen, das seit 1985 - zunächst als Lieferant von Türmen - im Windenergiegeschäft tätig ist, ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung vom Zulieferer zum technologisch hochentwickelten Komplettanbieter von Windenergieanlagen an Land (onshore) und auf hoher See (offshore).

Erst vor wenigen Wochen konnte die Pfleiderer Wind Energy den Beginn der Serienproduktion ihrer 600 KW- und 1,5 MW-Windenergieanlagen im sächsischen Coswig bei Dresden feiern. Dabei zeichnen sich die Anlagen dank einer perfekten Abstimmung aller Einzelfaktoren durch besondere Zuverlässigkeit aus. „Maximale Verfügbarkeit, maximaler Ertrag, maximale Lebensdauer“, verspricht Rudolf Heydecker, Geschäftsführer der Pfleiderer Wind Energy GmbH, allen Interessenten und Kunden.

Nächstes strategisches Ziel ist die Fertigung von Anlagen mit einer Leistung von 5 MW für den Offshore-Bereich. Nach der Übernahme der österreichischen WindtechAnlagenerrichtungs und Consulting GmbH, die über langjährige Erfahrungen im Betrieb von Onshore-Anlagen verfügt, hat die Pfleiderer AG im Herbst 2000 auch sämtliche Patente, Lizenzen und Namensrechte an der zukunftsweisenden Multibrid-Technologie von der aerodyn Engineering GmbH, Rendsburg erworben. Nach einem erfolgreichen Abschluss der aktuellen Entwicklungs- und Testphase für dieses Modell will das Unternehmen im Jahr 2003 einen ersten Multibrid-Prototypen errichten und ab 2004 mit der Serienfertigung von Offshore-Anlagen starten. "Durch die Fertigung kompletter Windenergieanlagen erwarten wir bis zum Jahre 2004 ein Umsatzvolumen von rund 160 Millionen Euro", so Dr. Wolfgang Pinegger, als Vorstandsmitglied der Pfleiderer AG verantwortlich für den Bereich Infrastrukturtechnik.

Hinweis:
Die Pfleiderer Wind Energy ist auf der „windtechhusum 2001“ mit Stand Nr. B 206 in Halle 2 sowie auf dem Freigelände F 113 vertreten.

Am Mittwoch, 19. Sept. 2001, findet um 11.00 Uhr am Messestand ein Presse-Gespräch mit Unternehmenspräsentation statt.

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Aufwind für Prüf- und Servicearbeiten an Windkraftanlagen:
Energieleistungen beflügeln.


Schnell und sicher auf 61 m Höhe bringt Sie diese Allrad-Arbeitsbühne in jedem noch so schwierigen Gelände, mit bis zu 34 m Seitenreichweite (Bild: Gardemann, Alpen)

Windkraftanlagen entwickeln sich technologie- und marktbedingt in neue
Dimensionen: immer komplexer, immer leistungsfähiger, immer höher.
Damit steigen ebenso die Anforderungen an Institutionen und Selbstständige, die für Prüfung, Wartung und Reparatur der Anlagen verantwortlich sind.
Damit Erreichen großen Höhen nicht zu einem finanziellen Klimmzug wird, ist der Einsatz modernster Höhenzugangs-Technologie als Rationalisierungsfaktor unverzichtbar.

Die ideale Lösung des Transports von Personen in große Höhen ist elegant,
effizient und sicher: LKW-Arbeitsbühnen. Denn Arbeiten in diesen Bereichen müssen nicht notwendigerweise zum Abenteuer in schwindelerregenden Höhen werden, wie in den windbewegten und schwer zu dirigierenden Mannkörben am Haken eines Autokranes. Im Korb einer modernen LKW-Arbeitsbühne stehen Prüfer und Monteure beinahe ebenso stabil wie zu ebener Erde. Das bedeutet schnelleres und konzentrierteres Arbeiten, sogar in extremen Höhen.

Extrem heisst: Bis 100 m Arbeitshöhe. Das ist Weltrekord! Der GL 1.000, so die firmeninterne Bezeichnung des Anbieters Gardemann, ist ein Hochleistungs-Konzept, mit dem Gardemann – als erster Anbieter weltweit – Neuland betritt.
Nicht nur, was die 100 m Arbeitshöhe betrifft, sondern, eigentlich für den Alltagseinsatz viel wichtiger, mit 40 m seitlicher Reichweite in 60 m Höhe. Mit diesen Abmessungen rückt jeder Punkt, auch an höchsten Windkraft- Anlagen, in greifbare Nähe. Auf der Windtech in Husumwird die Branche sich live davon überzeugen können.

Bei den bisherigen Vorstellungen war die Fachwelt begeistert. Kein Wunder, bei diesen Leistungen: Trotz 80 t Gewicht schnell zu Stelle, da die 570 PS der Zugmaschine den Auflieger mit 6 Achsen, 4 davon über Kabel-Fernbedienung lenkbar, zügig und leicht rangierbar zum Einsatzort schaffen. In Arbeitsposition sicher und standfest abgestützt, bildet der Auflieger mit der an ihm arretierten Zugmaschine ein solides Gegengewicht für die aus hochvergütetem Stahl gefertigten Teleskope. Die sind mit ihren stabilen Dimensionen absolut verwindungsarm und trotzen sogar höheren Windgeschwindigkeiten, so dass die maximal 5 Mann im geräumigen und sicheren Arbeitskorb ihren Job schwankungs- und störungsfrei erledigen können. Die Insassen werden den Einsatz geradzu genießen: denn trotz der enormen Ausmaße bewegen sich die Teleskope seidenweich, beinahe wie schwebend. Und mit ein paar Leuten weniger ist auch das benötigte Material immer am Mann. Genauso wie alle benötigten Versorgungs- Anschlüsse im Korb. Das spart Zeit und das spart Geld – im Extremfall mehrere TDM.
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OSB Offshore-Bürger-Windpark Butendiek GmbH & Co. KG

1. Ziel
Butendiek ist plattdeutsch und steht für Außendeich. Und genau dort, in der Nordsee, ca. 34 km westlich der Insel Sylt, plant die Firma Butendiek die Errichtung und den Betrieb eines Offshore-Bürger-Windparks in der Nordsee.

2. Bürger-Windpark
Ein Bürger-Windpark zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Windpark-Beteiligungs-angeboten durch folgende Besonderheiten aus:
- Die Initiatoren kommen aus dem Kreis der Gesellschafter und leben i.d.R. auch in der
Region, wo der Windpark geplant wird.
- Die Geschäftsführung erfolgt durch Gesellschafter und nicht durch externe Planungs-
büros
- In der Investitionsphase werden nur fremde Kosten berechnet. Auf die Berechnung
„weicher Kosten“ wie z.B. Initiatorengewinne, Vermittlungsprovisionen etc. wird bewusst verzichtet
- Die Wertschöpfung bleibt in hohem Maße in den Händen aller Gesellschafter
- Leitgedanke: hohe Akzeptanz des Windparks durch Einbindung möglichst vieler Be-
teiligter

3. Das Projekt
Butendiek plant den Bau und Betrieb von 80 WEAs zu je 3 MW, insgesamt 240 MW Gesamtleistung.
Die Netzanbindung soll über die Insel Sylt, entlang des Hindenburgdammes nach Böxlund nahe Flensburg erfolgen. Die technisch-physikalische Möglichkeit der Leistungsaufnahme an dieser Stelle ist von der e.on bestätigt worden.

4. Zeitlicher Ablauf des Projektes
Die Verwirklichung soll in zwei Schritten erreicht werden:
Projektphase I: Vorplanungen, Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit, Genehmigungs-
verfahren
Zeitraum: 2001 - 2003
Projektphase II: Bau und Betrieb des Windparks
Zeitraum: 2004 bis spätestens Ende 2006

5. Finanzierung des Windparks
Gesamtinvestitionsvolumen: geschätzt 350 - 400 Mio Euro
Davon Eigenkapital 100 Mio Euro
Davon Fremdkapital 250 - 300 Mio Euro

6. Beteiligungsmöglichkeit
Ziel von Butendiek ist die Einbindung möglichst vieler Privatpersonen mit kleinen,
überschaubaren Beträgen von Anfang an.
Dabei soll gleichzeitig das finanzielle Risiko des einzelnen gering und überschaubar bleiben.
Butendiek bietet folgende Beteiligungsmöglichkeit:
In Projektphase I werden bis spätestens 31. Dezember 2001 20.000 Kommanditanteile an bis zu 20.000 Bürger verkauft.
Ein Anteil kostet 250 Euro, maximal können 100 Anteile je Person gezeichnet werden.
In Projektphase II (ab dem Jahr 2004) wird zur Finanzierung für Bau und Betrieb des Windparks eine Kapitalerhöhung auf 5.000 Euro je Anteil vorgenommen.
Alle Gesellschafter der Projektphase I haben bevorzugt die Möglichkeit, sich an der Kapitalerhöhung zu beteiligen und ihre Einlage auf das 20-fache zu erhöhen.
Gesellschafter, die nicht an der Kapitalerhöhung teilnehmen, scheiden mit einem Abfindungs-
anspruch in Höhe ihrer Einlage von 250 Euro je Anteil aus.
Risikohinweis: Sofern es nicht zum Bau/Betrieb des Windparks kommt (z.B. durch nicht erteilte Genehmigungen, Gesetzesänderung etc.) ist das Risikokapital der Projektphase I mit hoher Wahrscheinlichkeit in Teilen oder insgesamt verloren!

7. Chancen
Ökologie: Der Windpark wird jährlich ca. 800 Mio kWh Strom erzeugen und damit den Strombedarf von ca. 200.000 Privathaushalten abdecken. Dies entspricht ca. der 3-fachen Einwohnerzahl des gesamten Kreises Nordfriesland.
Die hohe Anzahl von bis zu 20.000 Gesellschaftern trägt darüber hinaus wesentlich zur Erhöhung der Akzeptanz von regenerativer Energien bei.
Ökonomie: Bedingt durch ein sehr hohes Windaufkommen in der Nordsee (geschätzte durchschnittliche Windgeschwindigkeit in 80 m Nabenhöhe: ca. 10 m/sec) sowie sehr niedrigen Planungskosten liegen die geschätzten Investitionskosten je erzeugter kWh Strom bei ca. 0,50 Euro. Dies ist ein anerkannt sehr günstiger Wert und eröffnet dem Anleger eine Chance auf überdurchschnittlich hohe Ausschüttungen von Anfang an.

8. Risiken
Umwelt: Abgestimmt mit verschiedenen Umweltverbänden und der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg, wird eine 2-jährige umfangreiche Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt.
Die Auswertung einer durch Butendiek in Auftrag gegebenen Vorstudie zum Planungsgebiet lässt hoffen, dass eine Genehmigung erreicht werden kann.
Tourismus: Bei einem Abstand von mindestens 34 km zur Küste von Sylt sind keine negativen Auswirkungen auf den Tourismus zu erwarten.
Schiffssicherheit: Abgestimmt mit dem Germanischen Lloyd wird eine Risikoanalyse sowie ein Sicherheitskonzept für das Planungsgebiet erstellt, wie möglichen Havarien und deren Folgen begegnet werden kann.

9. Fazit: Die Nutzung der Offshore-Windenergie wird
- von der Umwelt als absolut notwendig betrachtet,
- von der Politik gefördert
- und von der Wirtschaft gefordert.
Butendiek bietet eine erfrischende Alternative zu den vielen Offshore-Projekten, die z.Zt.
geplant sind.

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Professioneller Aufstieg
Kraftbetriebene Befahranlage von Hailo am höchsten
Windkraftrad der Welt


Der Aufstieg an der höchsten Windkraftanlage der Welt im hochsauerländischen Littfeld wird jetzt entscheidend erleichtert. Dafür sorgt die innovative Befahranlage von Hailo. Mensch und Material kommen damit sicher, bequem und wettergeschützt zu Wartungs- und Reparaturarbeiten auf den 117 Meter hohen Gittermastturm, der von der „Ewiger Fuhrmann Windkraft GmbH“, Rahrbach (Kreis Olpe), betriebenen Anlage. Unter der Marke „Hailo Professional“ bietet der Steiggeräte-Spezialist aus Haiger maßgeschneiderte
Beförderungssysteme für Windkrafträder.

„Wer bei Wind und Wetter für einen Arbeitseinsatz 100 und mehr Meter Höhe zurücklegen muss, kennt die enorme körperliche Belastung,“ sagt Konstrukteur Rolf-Rainer Dell
von Hailo. „Unser Anliegen war es, hier für mehr Ergonomie und Sicherheit zu sorgen.“ Für den sicheren Aufstieg sorgt eine kompakte Aluminiumkabine mit einer Grundfläche von 80 mal 100 Zentimetern. Ein bis zwei Personen inklusive Arbeitsutensilien können damit bequem in den Gittermastturm des energieerzeugenden Giganten befördert werden.

Steigleiter als Kernstück der Befahranlage
Basis der Befahranlage ist die bewährte Hailo Steigleiter. Daran angebracht ist ein Förderkorb, der sich an den Leiterholmen und einer zusätzlichen Führungsschiene rollengelagert auf- und abwärts bewegt. Für zusätzliche Absicherung sorgen massiv verankerte und korrosionsgeschützte Last- sowie Sicherheitsseile. Durch diese stabile Führung läuft die
Kabine auch unter böigen Windbedingungen absolut ruhig.
Angetrieben wird der Förderkorb mit einer Elektrowinde. Damit wird die Last mit einer Zugkraft von 400 Kilogramm 18 Meter in der Minute aufwärts bewegt. Die Bedienung des mit
großen Klarsichtscheiben ausgestatteten Förderkorbes erfolgt von der Kabine aus. Für den Ein- und Ausstieg hat der Korb eine seitliche Klapptür. Außerdem kann er an jeder
Stelle der Fahrstrecke über Luken nach oben oder unten verlassen werden. Für den Überstieg von der Kabine auf die Steigleiter sind entsprechende Sicherheitsvorrichtungen in-
stalliert. Hier sorgt das Hailo Steigschutzsystem H 8 für einen sicheren Auf- oder Abstieg. Für den Fall, dass sich der Förderkorb einmal auf Kollisionskurs mit einer aufsteigenden
Person befindet, ist an der Unterseite ein Schaltbügel angebracht. Der Kontakt mit diesem Bügel bewirkt einen sofortigen Stopp der Winde.

Maßgeschneiderte Lösungen für Gittermast oder Rohrturm
Die kraftbetriebene Befahranlage von Hailo ist sowohl in Gittermasttürmen als auch geschlossenen Rohrtürmen von Windkraftanlagen einsetzbar. Zu den ersten Projekten, die
mit der Befahranlage von Hailo ausgestattet wurden, gehört der Windpark Barnstorf bei Bremen. Das Planungs- und Betreiberunternehmen SEEBA Energiesysteme GmbH setzt
die Hailo Technik bereits in den Gittermasttürmen von zehn Anlagen ein. Auch bei der 800 KW Fuhrländer-Windkraftanlage in Driedorf-Hohenroth im Westerwald ist das innovative Beförderungssystem im Einsatz. Hier wurde es in den 60 Meter hohen Rohrturm integriert.
Nicht nur für Windkrafträder sondern auch für hohe Gebäude bietet Hailo maßgeschneiderte Steig-Lösungen. Unter der Marke „Hailo Professional“ finden Profis aus Handwerk
und Industrie ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität. Für weitere Informationen steht im Hailo-Werk Martin Endres unter der Telefonnummer 02773 / 82-507 als Ansprechpart-
ner zur Verfügung.

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Über 10.000 Windräder in Deutschland
820 Megawatt neue Windkraft-Leistung im I. Halbjahr 2001
bedeuten 50 Prozent mehr als im I. Halbjahr 2000

Osnabrück/Berlin.
Während die allgemeinen Konjunkturdaten derzeit wenig Optimismus verbreiten, nimmt der Ausbau der Windkraft weiter rasant zu. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gingen bundesweit 673 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 821 Megawatt (MW) neu ans Netz, rund 50 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Bundesweit drehen sich nun bereits über 10.000 Windräder. Die Gesamtkapazität erhöhte sich auf rund 6.900 MW, das sind 13,5 Prozent mehr als Ende des vergangenen Jahres. Deutschland ist damit weiter der unumstrittene "Wind-Weltmeister".

Die aktuellen Zahlen präsentierte der Bundesverband WindEnergie (BWE) am heutigen Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin in Berlin. "Damit ist die Windenergie weiterhin der Motor beim Ausbau der erneuerbaren Energien“, bewertet BWE-Vize-präsident Hermann Albers die neue Aufstellungsstatistik. Das seit April 2000 gültige Erneuerbare-Energien-Gesetz habe den Investoren die Sicherheit zurückgegeben, wieder konsequent in die Windkraft zu investieren. Die in der vergangenen Woche vom Europäischen Parlament verabschiedete "Direktive für Strom aus erneuerbaren Energiequellen" werde diese Investitionssicherheit weiter verstärken, so Albers. Der BWE erwartet für dieses Jahr einen ungebrochenen Boom der Windenergie: Die neu installierte Windkraft-Leistung könnte in diesem Jahr erstmals die 2.000-Megawatt-Schwelle überschreiten. Die Windkraft würde dann mit einer Gesamtleistung von über 8.000 MW einen unverzichtbaren und weiter steigenden Beitrag zum Klimaschutz leisten: "Bei gleichbleibender Dynamik des Windkraft-Ausbaus könnten bis zum Jahr 2005 an die 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) allein durch die Nutzung des Windes eingespart werden." Das wäre gut ein Viertel der von der Bundesregierung im gleichen Zeitraum anvisierten 80 Mio. Tonnen CO2-Reduktion. Der Ausbau der Windkraft ist jedoch nicht nur aus umwelt- und klimaschutzpolitischen Gründen dringend erforderlich. Die saubere Energie "Wind" bringt auch neue Impulse für den Arbeitsmarkt: Derzeit sind in der Branche rund 30.000 Menschen beschäftigt. Nach einer vom Niedersächsischen Umwelt- und Energieministerium beauftragten Studie würden durch den geplanten Bau von Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee rund 25.000 neue Jobs entstehen; hinzu kämen weitere 4.000 Stellen für Wartung und Betrieb. "Außerdem gibt es weltweit ein enormes Potenzial für die Windkraft", verweist BWE-Vize Albers auf die riesigen Exportchancen für die Windkraft-Branche.

Nach einer Studie des dänischen Consultingbüros BTM (www.btm.dk) wird sich die weltweit installierte Windkraft-Leistung von derzeit knapp 20.000 MW bis Ende 2005 auf rund 60.000 MW verdreifachen. Bei der regionalen Verteilung der Windkraft-Leistung in Deutschland bleibt Niedersachsen mit über 200 Megawatt neu installierter Leistung im Jahr 2001 weiterhin vor Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen das Windland Nummer eins. Zwischen Harz und Nordsee drehten sich Ende Juni 2.728 Anlagen (1.971 MW). Die Windkraft kann damit mittlerweile rund acht Prozent des niedersächsischen Strombedarfs decken. Marktführer nach dem ersten Halbjahr dieses Jahres ist das Auricher Unternehmen Enercon mit einem Anteil von 38,8 Prozent an der neu installierten Leistung.

In der Hersteller-Rangliste folgen die Unternehmen Vestas Deutschland GmbH aus Husum (Marktanteil: 14,1 %), NEG Micon Deutschland GmbH aus Ostenfeld (9,9 %), Enron Wind aus Salzbergen (9,3 %) und die Nordex AG aus Hamburg (8,1 %). Der Umsatz der Branche betrug im vergangenen Jahr annähernd vier Milliarden Mark.

Windkraft in Deutschland (Stand: 30.06.01):
6.916 Megawatt 10.032 Anlagen potenzieller Beitrag zur Stromerzeugung: 2,7%

Hermann Albers:
"Mit der Windkraft lässt sich bereits im Jahr 2005 rund ein Viertel der angestrebten CO2-Minderung erreichen."

Riesige Exportchancen:
In den nächsten fünf Jahren wird sich die installierte Windkraft-Leistung weltweit verdreifachen.

Die "Top 5" der Bundesländer, nur im Jahr 2001:
Niedersachsen Schleswig-Holstein NRW Sachsen-Anhalt Brandenburg

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