Landwirte, Handwerksbetriebe und Endverbraucher können
besonders profitieren
Husum, 7. Oktober 2004- Wie kann ich die Versorgung meines Hauses mit Wärme
und Strom über Holzpellets oder Solarenergie verwirklichen? Was kann
ich als Landwirt unternehmen, um zum Energiewirt zu werden? Zwei Fragen, auf
die sowohl die Messe new energy husum 2004 als auch das begleitende "Festival
der Erneuerbaren Energien" vom 7. bis zum 10. Oktober ausführliche
Antworten geben.
Die Schwerpunkte der zweiten Auflage der new energy liegen auf den Bereichen
Biomasse, Solarenergie, Aus- und Fortbildung im Umfeld der Erneuerbaren Energien
sowie dem Thema „Grüne Rendite“.
„Kleine und mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe, Landwirte,
Investoren sowie die Endverbraucher werden von dieser Messe insbesondere auch
deshalb sehr profitieren können, weil Messe und Vorträge sehr praxisorientiert
gestaltet wurden“, betont Hanno Fecke, Geschäftsführer der
Messe Husum. Es gebe im Norden derzeit kaum eine andere Möglichkeit,
sich so konzentriert über Themen rund um die Erneuerbaren Energien zu
informieren wie in der zweiten Oktoberwoche in Husum.
Dr. Bernd Rohwer, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes
Schleswig-Holstein und Schirmherr der Veranstaltung, hob hervor, mit den Erneuerbaren
Energien seien enorme Chancen verbunden. "Allein das Bioenergiepotential
des Landes zur Erzeugung von Strom und Wärme wird auf circa 13 Prozent
des Primärenergieverbrauchs in Schleswig-Holstein geschätzt. Die
Ausnutzung liegt bisher bei knapp einem Prozent". Vom Land und der Europäischen
Union werde die energetische Nutzung der Biomasse mit einem Förderprogramm
von knapp 12 Mio. Euro bis zum Jahr 2006 finanziell unterstützt.
Husum stünde wieder einmal im Zeichen der erneuerbaren Energien und das
ist ganz nach dem Geschmack von Bürgermeisterin Ursula Belker „Mit
der Neuauflage der Messe new energy in Husum erfüllen sich meine Hoffnungen,
dass Husum nicht nur auf den Wind reduziert wird. Wir können und wollen
noch viel mehr, diese Messe ist der Beweis dafür“ so Belker, die
mit dieser Messe insbesondere Hoffnungen auf neue Impulse für den Umweltschutz
und die Beschäftigungspolitik verbindet.
