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Themen der Jugendfilmtage in Husum:

Sexualität, Liebe, Freundschaft, HIV/Aids

Alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse in Nordfriesland sind zu den Jugendfilmtagen im Husumer Kino-Center eingeladen. Für nur jeweils zwei Euro Eintritt haben sie am 1. und 2. Dezember die Wahl zwischen fünf Filmen zum Themenkreis Sexualität, Liebe, Freundschaft, HIV/Aids. Darunter ist auch die Verfilmung des Kultbuches »Crazy« von Benjamin Lebert.

»Ich freue mich sehr darüber, dass es gelungen ist, die Jugendfilmtage nach Husum zu holen,« erklärt Landrat Dr. Olaf Bastian. Schon seit Jahren breitet sich die Seuche Aids wieder aus: Weltweit infiziert sich alle sechs Sekunden ein Mensch mit HIV. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2005 1.164 Neu-Infektionen verzeichnet. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. »Viele Ältere erinnern sich noch gut an die riesige Aufklärungskampagne über Aids vom Ende der 80-er Jahre. Doch davon haben die heutigen Teenager naturgemäß nichts mitbekommen. Die heutigen Plakat- und Werbespotkampagnen über Aids sind nicht ganz so auffällig. Um so wichtiger ist es, die Jugendlichen auf vielen Wegen über die Krankheit, aber auch andere Themen wie die Vermeidung von Teenager-Schwangerschaften zu informieren«, hat Bastian erkannt.



Die Jugendfilmtage sind eine Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die von einer nordfriesischen Initiative auch in den Norden geholt wurde. Ingrid Hannemann aus dem Amt für Jugend, Familie und Soziales des Kreises Nordfriesland gehört mit zur Vorbereitungsgruppe. »Liebe, Sexualität und Freundschaft sind wichtige Themen für Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden«, erläutert sie. »Die Filme, die wir hier zeigen, vermitteln nicht nur Informationen und Tipps, sondern regen auch zum Nachdenken an - und das alles ohne belehrenden Zeigefinger. Sie erzählen spannende Geschichten, in denen viele Jugendliche sich selbst und ihre Probleme wiedererkennen werden.«

Doch es geht nicht nur um einen interessanten Vormittag im Kino: Die Themen der Filme sollen auch im Schulunterricht behandelt werden. »Deshalb haben wir alle Schulen außer den Grundschulen und die Vorsitzenden der Schulelternbeiräte schriftlich auf die Aktion hingewiesen und ihnen gleichzeitig kostenloses Lehrmaterial für den Unterricht angeboten«, berichtet Ute Babbe. Die Vorsitzende des Kreisjugendringes gehört ebenfalls zum Vorbereitungsteam. Zur Vorbereitung auf den Umgang mit dem sensiblen Themenkreis werden den Lehrkräften ein kostenloser Workshop und Begleitmaterial für den Unterricht angeboten. Der Workshop findet am 15. November statt. Bis zum 11. November sind noch Anmeldungen möglich. Ansprechpartnerin ist Angela Reinhard vom Mädchentreff pro familia, Tel. 04841/75252, Fax 04841/800026, E-Mail maedchentreff@foni.net.