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Wenn aus einer Flatrate Abzocke wird

Handy-Flatrates: zu schön, um wahr zu sein

Bei Flatrates fürs Handy lässt sich doch eigentlich nicht viel falsch machen. Ein fester Preis für klar definierte Leistungen, die nach Belieben genutzt werden können. Tatsächlich verhält es sich in der Realität häufig komplizierter. Der Etikettenschwindel nützt den Betreibern und frustriert die Kunden.

Wenn aus einer Flatrate Abzocke wird

Bei Flatrates handelt es sich um ein gängiges Geschäftskonzept, das bei Weitem nicht nur auf den Mobilfunkmarkt beschränkt ist. Flatrates gibt es auch in der Gastronomiebranche (häufig unter dem Namen "All you can eat"), in Solarien oder in Wellnesseinrichtungen. Das Prinzip ist immer das gleiche: Man zahlt einen Pauschalbetrag und darf dafür eine bestimmte Leistung für einen begrenzten Zeitraum nach Herzenslust in Anspruch nehmen. Wenn es ums Telefonieren und Surfen mit dem Smartphone geht, wird eine Flatrate allerdings gerne mal um Sternchen und klein gedruckte Zusatzbedingungen ergänzt. Für Kunden fallen die Monatsgebühren dann häufig höher aus als erwartet.

Die vertraglichen Details werden verschwiegen

In jeder Einkaufsstraße gibt es immer auch Handyshops, die durch mächtig Reklame im Schaufenster auf sich aufmerksam machen. Oft stehen Flipcharts vorm Eingang, auf denen die neuesten Allnet-Flatrates angepriesen werden. Alle Netze, ein Preis – so lautet die Grundaussage, die möglichst viele Kunden dazu bewegen soll, den Laden zu betreten und einen Vertrag abzuschließen. Verbraucherzentralen warnen davor, blauäugig derartige Tarife zu unterschreiben, deren tatsächliche Details sich oft nur in Miniaturschrift auf einem unscheinbaren Zettel befinden. Schnell gerät man hier in eine Kostenfalle und bekommt am Ende des Monats viel mehr vom Konto abgebucht als eigentlich vermutet.



Hier gibt's Aufschluss über die wahren Kosten

Foto: Handy-Flatrates: zu schön, um wahr zu sein

(Foto: Rödi/ pixelio.de)

Hier gibt’s Aufschluss über die wahren Kosten

Grund für die Intransparenz ist, dass die ausgeschriebenen Kosten häufig nur die monatlichen Grundgebühren betreffen. Durch versteckte Klauseln oder verborgene Zusatzoptionen liegen die tatsächlichen Effektivkosten oft höher. Beim nützlichen Onlineportal Smartchecker wurde ein Vergleich der Effektivkosten mit den ausgeschriebenen Gebühren vorgenommen. Auf einen Blick sieht man hier, bei welchem Anbieter es hier die geringste Differenz gibt und wo dem Kunden die redensartliche Katze im Sack verkauft wird. Diese Information ist vor allem für diejenigen interessant, die damit liebäugeln, demnächst den Anbieter zu wechseln oder sich gar schon eine bestimmte Allnet-Flatrate ausgeguckt haben. Einfach einen Blick auf die Tabelle werfen und nie wieder mehr zahlen als unbedingt notwendig.