Solar-Fabrik AG verdoppelt Produktion


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Freiburg (pte/29.07.2005/14:03) - Das deutsche Unternehmen Solar-Fabrik AG http://www.solarfabrik.de hat das erste Halbjahr 2005 nach Plan abgeschlossen und wird mit Jahresende die eigenen Prognosen klar übertreffen. Schon 2006 will die Solar-Fabrik ihr Produktionsvolumen durch die kürzlich erworbene GEWD (Global Expertise Wafer Division) http://www.gwdkl.com verdoppeln. Allerdings ist das Ergebnis nach Steuern mit minus 2,4 Mio. Euro für die vergangenen sechs Monate negativ ausgefallen (Vorjahr: plus 318.000 Euro). Vor allem die außerordentlichen Aufwendungen der erfolgreichen Kapitalerhöhung von 1,3 Mio. Euro im März dieses Jahres, sowie Materialengpässe waren dafür Ausschlag gebend, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf minus 0,30 Euro.




Prognosen für 2005 werden deutlich übertroffen





Da der Markt der Photovoltaik weltweit boomt, sind Wafer-Resourcen momentan sehr knapp geworden. Infolge kam es auch zu Lieferverzögerungen bei Solarzellen, weshalb die Fertigungskapazitäten der Solar-Fabrik AG in den vergangenen Monaten trotz guter Auftragslage nicht vollständig ausgelastet werden konnten. Um das Problem der Materialengpässe zu beheben, hat das Unternehmen das Wafer-Handelshaus GEWD gekauft. "Damit erwirbt die Solar-Fabrik AG einen wichtigen Wertschöpfungsbereich, denn GEWD hat langjährige Erfahrung bei der Beschaffung von Wafern (Ausgangsmaterial für Solarzellen) auf asiatischen und transatlantischen Märkten. Das Wafer-Handelshaus ist führend in der Halbleiter-Recyclingindustrie und hat seine Bezugsquellen in Asien und den USA bis 2008 gesichert," erklärt der Vorstandsvorsitzende Georg Salvamoser.

Durch die GEWD mit einem zusätzlichen Potenzial von mehr als 30 MW jährlich wird auch die Herstellung der Solarzellen rentabler und die Kapazitätsauslastung erhöht. Durch die Beseitigung der Engpässe in der Materialbeschaffung soll eine kontinuierliche Ergebnisverbesserung erzielt werden. Der Rekordumsatz von 2004 soll damit noch um 30 Prozent übertroffen werden.









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