new energy husum 2006 - Messe übertraf in jeder Hinsicht alle Erwartungen

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Husum voller neuer Energie
Besucherandrang überraschte


new energy Messe übertraf in jeder Hinsicht alle Erwartungen!

„Das war eine Messe der Superlative. Schon mehr als 10.000* (exakt 10.750 am Sonntag 13 Uhr) Messebesucher aus ganz Norddeutschland – etliche Besucher kamen sogar aus Süddeutschland extra zur new energy nach Husum - besuchten bis Sonntagmittag, dem letzten Messetag, die new energy, durchgehend hochzufriedene 123 Aussteller, deren Auftragsbücher nun mehr als gut gefüllt sind, alle Begleitveranstaltungen gut besucht oder sogar ausgebucht, gleich drei Ministerien schickten ihre Minister oder Staatsekretäre, die Universitäten präsentierten sich ebenso wie die Nordelbische Kirche, auf der Jobmesse wurden direkt Arbeitsplätze vergeben. Ein Traum für jeden Messechef!“, beschreibt Hanno Fecke, Geschäftsführer der Messe Husum die new energy Messetage. Die große Medienresonanz - alle regionalen und etliche überregionale Fernseh- Hörfunk- und Zeitungsredaktionen berichteten - freute die Veranstalter. Kein Wunder! Auf der new energy war was los!


new energy gelobt von Wirtschaft und Politik
Alleine die Eröffnungsveranstaltung am ersten Messetag zeigte die große politische Bedeutung der Erneuerbaren Energienbranche für Norddeutschland: Jost de Jager, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr (MWV), Otto Dietrich Steensen, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Peter Michael Stein Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelkammer zu Flensburg (IHK), Dr. Friedemann Green, Propst von Eiderstedt der Nordelbischen Kirche, Hermann Albers, Bundesverband Erneuerbare Energien und Rainer Maaß, Bürgermeister der Stadt Husum bestätigten einstimmig, dass es Husum mit dieser new energy nun gelungen sei, sich als der wichtigster Energiemessenstandort im Norden Deutschlands zu etablieren.
„Die new energy fand zur richtigen Zeit am richtigen Ort statt“, bestätigte Otto Dietrich Steensen. Besonders viele Landwirte informierten sich auf der Messe über die neuen Biogasanlagen. Allein 23 Unternehmen aus diesem Bereich der Bioenergie waren auf der new energy vertreten. Die Präsentation eines Strohheizwerkes und das neue Patent eines sich drehenden Hallendaches, bestückt mit Photovoltaikmodulen, begeisterten.


Das new energy Rahmenprogramm immer ausgebucht
„Diese new energy stellt uns vor ein besonderes Problem: Das begleitende Vortragsprogramm ist so interessant, dass wir mit sehr vielen Mitarbeitern wir nach Husum kommen müssen, denn unsere Kollegen wollen sich auch die spannenden Referate anhören“, sagte der Geschäftsführer eines niedersächsischen Biogasunternehmens.

„Ein größeres Lob kann es für die Themenwahl im Begleitprogramm nicht geben. Auch hier zeigte sich, dass der besondere thematische Mix dieser new energy – gleichermaßen das Fachpublikum wie den Verbraucher zu begeistern – richtig war“, bestätigt Gudrun Kromrey, die verantwortlich für die Gestaltung des Rahmenprogramms war.

Der internationale Biogasworkshop, gestaltet von der Innovationsstiftung gemeinsam mit der Universität Kiel war fast überfüllt, das Finanzierungsforum von der Investitionsbank war ausgebucht und die Themen: Einsatz von Pelletheizungen und Umrüstung von Fahrzeugen auf Rapsölbetrieb erfreuten sich höchstem Publikumsinteresse. Großer Andrang herrschte am Sonntagmittag ebenfalls beim Workshop „Innovative Dämmtechnik“ der Innovationsstiftung und der „Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen“.

In der momentan politisch bedeutsamen Frage “Heizen mit Getreide“ waren sich Bauernverband, Landwirtschaftskammer, Landwirtschaftsministerium und auch die Nordelbische Kirche einig, dass es schon immer andere Einsatzformen als die reine Nahrungsmittelnutzung für Getreide gab. Das damit verbundene ungute Gefühl sei eher auf kulturell bedingte Gewöhnung zurückzuführen und mit dem „Nicht-Verbrennen“ des Weizens sei das Hungerproblem in einigen Teilen der Welt nicht zu lösen. Einig war man sich aber auch, dass die Frage der Emissionen durch bessere Filtertechnik der Anlagen zügig gelöst werden muss.

Die Kirche überreicht Scheck an Minister auf new energy
Die Pröpstin Margret Baumgarten, Kreis Stormarn, überreichte an Dr. Christian von Boetticher, Minister für landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume einen Scheck über 1.000 Euro. Das ist der zehnte Teil, der mit der effizienten und erneuerbaren Energientechnik erreichten Kosteneinsparungen des Hauses am Schüberg, der Bildungseinrichtung der Nordelbischen Kirche. Das Geld wird nun vom Ministerium zur Weitergabe an Projekte mit Erneuerbaren Energien in der Dritten Welt zur Verfügung gestellt.

„Es ist sehr ungewöhnlich, dass ein Minister Geld erhält. Normalerweise überbringe ich es in Form von Förderbescheiden“, freute sich Minister von Boetticher. Vielleicht eine der vielen erfreulichen Überraschungen, die in diesem Land wohl besonders im Bereich der Erneuerbaren Energienbranche möglich sind. Die fast vergessenen Begriffe: „steiles Wachstum“, „Zukunftsmarkt“, „Leuchtturmprojekte“, „neue Chancen“, „Stärkung der landwirtschaftlichen Regionen“, „viele neue Arbeits- und Ausbildungsplätze“ begleiteten die gesamte new energy.





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Über 12.000 Besucher auf der new energy Husum 2006


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new energy husum



Gut besucht war ebenfalls die Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer zum Thema “Neue Energien – Chance für Hotel und Gastronomie.“ Hier zeigte sich, dass es keinen Bereich der Wirtschaft gibt, der nicht von Kostensteigerungen im Energiebereich empfindlich getroffen ist und der nicht über Einsparungen mit Hilfe der modernen, neuen regenerativen Energieanlagen nachdenkt.
Genau das zeigte sich auf der Husumer new energy.


Begeisterte Messebesucher
Die Messebesucher äußerten sich sehr zufrieden: “Solch ein geballtes Angebot der neuen Technik ist hochinteressant und sehr zukunftsträchtig, besonders hier an der Westküste“ und „ein für mich sehr lohnenswerter Messebesuch, hier sind alle wichtigen Unternehmen und man kann direkt vor Ort deren Angebote vergleichen“ oder „Hier haben wir genau die Informationen gefunden, die wir gesucht haben“ sowie „ Ich bin hier, weil die Preise für Heizöl überhöht sind und ich will meinen Kindern zeigen, worauf sie in Zukunft setzen müssen.“
Der Besuch von mehr als 70 Schulklassen aus ganz Schleswig-Holstein war zwar für die Aussteller teilweise anstrengend. Die trugen das allerdings durchweg mit Fassung und der Gewissheit, dass es eben diese jungen Menschen sein werden, die bald mit der neuen Energietechnik so selbstverständlich umgehen werden, wie wir heute mit der Öl- und Gasheizung.


Begeisterte Aussteller
Der Besucherandrang war sehr groß: “Wir sind hier zur new energy schon mit acht Mitarbeitern gekommen, die den Besuchern Fragen beantworten und Bestellungen aufnehmen sollen. Ich habe soeben drei weitere Mitarbeiter aus dem Wochenende hierher gebeten, sonst schaffen wir das nicht“, sagte Kai Lippert, Geschäftsführer des Unternehmens „Energie aus Wind und Sonne“ am Samstagmittag begeistert.

solar



Auf der new energy: Neue Arbeit durch neue Energien
„Es kamen sogar viele Akademiker und auch Bewerber aus Hamburg zu uns, um nach Beschäftigung zu fragen“ und „Viele Techniker, Ingenieure und Facharbeiter, suchen neue Arbeit in Schleswig-Holstein und haben sich bei uns beworben.“ hörte man von den Firmenvertretern an den Informationsständen der Windenergieanlagenhersteller Vestas und Repower.
Das Bildungszentrum für Erneuerbare Energien, BZEE, konnte den vielen Nachfragen nach Weiterbildung nur mit Mühe gerecht werden.
Und:
„Wir haben hier gleich an Ort und Stelle einen Bewerber eingestellt“, sagte Henrik Borgmeyer, Firmeninhaber von Bioconstruct.

Die Neuen Energien sind erwachsen
Uwe Döring, Minister für Arbeit, Justiz und Europa eröffnete gemeinsam mit Rainer Maaß, dem Bürgermeister der Stadt Husum am Samstag die Jobmesse „Neue Energien-Neue Arbeit“. Er stellte in seiner Eröffnungsrede sowohl den großen Nutzen der neuen Energien für den Arbeitsmarkt als auch deren wachsende Bedeutung in ganz Europa. Er machte deutlich, wie sehr diese Wirtschaftbranche die Nische der Ökospinner verlassen hat und jetzt als Topthema aller Staats- und Regierungschefs behandelt wird. Dass die Erneuerbare Energienbranche nun „erwachsen“ geworden sei, könne man gut an der new energy erkennen, bekräftigte er.

Begleitet werden muss das zukünftige Wachstum mit der zügigen Aus- und Weiterbildung der dringend gesuchten Fachkräfte. Alleine in Schleswig-Holstein können mehr als 5.000 neue Arbeitplätze in diesem Bereich entstehen. Minister Döring rief alle Forschung – und Lehrinstitute auf, sich gemeinsam dieser wichtigen Aufgabe zu stellen. Lange danach rufen musste er nicht, denn kurz nach seiner Eröffnung präsentierte sich das Husumer Bildungszentrum für Erneuerbare Energien, das zukünftig Weiterbildung nicht nur im Bereich der Windenergie sondern ebenfalls gemeinsam mit dem Fachverband Biogas verstärkt für Installateure und Betreiber von Biogasanlagen anbieten wird. Das neu gegründete Kompetenzzentrum Biomassenutzung, einem wissenschaftlichen Zusammenschluss der Universitäten Kiel und Flensburg und der Fachhochschulen Lübeck, Kiel und Flensburg stellte sich erstmals der Öffentlichkeit vor. Prof. Dr. Jens Born von der Fachhochschule Flensburg beschrieb den besonderen Wert dieses interdisziplinären Zusammenschlusses verschiedener Fakultäten als gute Möglichkeit, sich hier in Schleswig-Holstein internationale Forschungskompetenz im Biomassebereich zu erwerben.


New energy mit großer Zukunft
„Husum ist der richtige und der wichtigste Standort für uns“, „Hierher kommen unsere Kunden“ und „ein unglaublich interessiertes und aufgeschlossenes Publikum“, waren die Aussagen der 78 Aussteller, die zum ersten Mal aus ganz Deutschland zur new energy nach Schleswig-Holstein kamen. Die mehr als 80 new energy Aussteller aus Norddeutschland bestätigten:
„Schaufenster und Marktplatz zugleich – diese Messe hat eine große Zukunft. Wir freuen uns auf die nächste new energy im Frühjahr 2008.“ Rainer Maaß, Bürgermeister der Stadt Husum fasste zusammen: „Die Definition unserer Husumer Messejahre, ein gutes mit der Windmesse und ein schwaches ohne Windmesse, diese Verteilung gibt es nicht mehr. Jetzt haben wir in jedem Jahr eine wirklich große Energiemesse in der Stadt!“

Fazit: Die große Messe der Windenergiebranche, die HUSUMwind, hat vor 20 Jahren in der Husumer Viehauktionshalle begonnen. Dieser Beginn blieb der new energy in der Husumer Messehalle zwar erspart. Die mit Ausstellungsständen fast überfüllte Halle und das dichte Gedränge der Besucher lassen für die kommenden Jahre eindeutig auf einen ebensolchen Boom schließen.






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