Und hier gehts zur HUSUMwind 2007
26.9.2005
Über 16.000 Besucher, u.a. aus zahlreichen Staaten dieser Welt besuchten
die HUSUMwind 2005 vom 20.-24.9.2005.
Die 520 Aussteller aus fast 30 Nationen waren mit den Geschäftssbschlussen
und den Kontakten durchweg sehr zufrieden.
Gestiegen ist z.B. der Anteil der asiatischen Gäste, das Tor für die
Windmühlenbauer nach z.B. China wird immer größer.
Und nun hat auch das U.S. Handelsministerium die HUSUMwind offiziell als Leitmesse
der Windindustrie anerkannt. Was letztendlich nur bedeuten kann, das im Jahre
2007 bei der nächsten HUSUMwind der Anteil der US Aussteller und natürlich
auch der Besucher wachsen wird.
Gut besucht wurde auch die Wind Career Veranstaltung am Samstag. Ein
positiver Versuch, suchende Arbeitnehmer und anbietende Arbeitgeber aus der
Windindustrie erfolgreich zusammenzubringen.
Die nächste HUSUMwind findet
vom 18.9. - 22.9.2007 statt.
VORBERICHT:
Husum - Windhauptstadt der Welt:
Wenn die Messe HUSUMWind am 20. September 2005 ihre Tore öffnet, werden Zehntausende
von Besuchern und Ausstellern in die Stadt an der Nordsee hoch im Norden Deutschlands
kommen - und ihre Zahl für einige Tage die der Einwohner übertreffen. Aber so
gastfreundlich sie auch sind: Aus ihrer sprichwörtlichen Ruhe lassen sich die
der Menschen an der Küste dadurch kaum bringen.
Überschaubarkeit als Stärke
Gerade diese Besonderheit macht den Messestandort Husum aus: In der Gelassenheit
der Atmosphäre, in Überschaubarkeit und kurzen Wegen liegt seine Stärke. In
Husum wird die Windenergieszene zur Familie, hier ist man immer mittendrin in
der Branche. Bestreben der HUSUMWind war es nie, größeren Orten nachzueifern.
Vielmehr kultiviert man hier seinen eigenen Charme, dabei die Anforderungen
einer innovativen Branche immer in Auge behaltend.
Husums Charme, das ist tatsächlich der einer Kleinstadt, in der sich Historie
und Neuzeit verbinden. Kaum ein Platz demonstriert das deutlicher als der Hafen.
Windkraftanlagen bilden zusammen mit Fischkuttern ein pittoreskes Ensemble.
Gebaut werden Schiffe hier nicht mehr, stattdessen Windkraftanlagen: Das ehemalige
Werftgelände auf der südlichen Hafenseite ist einer der Standorte des Anlagenbauers
"REpower Systems AG".
Vom Schiff- zum Rotorenbau: Wind ist der Wirtschaftszweig, auf den Husum heute
mit voller Kraft setzt. Tatsächlich haben sich hier Wissen und Wirtschaftskraft
der Branche versammelt wie wohl nirgendwo sonst in Deutschland: Neben "REpower"
ist mit der "Vestas Deutschland" auch einer der führenden deutschen
Hersteller vertreten. Das "Bildungszentrum erneuerbare Energien" (BZEE)
bildet Servicetechniker für die Windenergie aus, im Haus der Zukunftsenergien
sind erneuerbare Energien Programm.
Vergangenheit und Zukunft
Und der Hafen, Husums Wahrzeichen in Vergangenheit und Gegenwart, ist ebenfalls
Symbol einer vielversprechenden Zukunft: Durch den Ende 2004 besch ?????lossenen
Ausbau zur Service-Drehscheibe für Windparks auf hoher See wird er, wie in früheren
Zeiten, jetzt wieder zum geschäftigen Mittelpunkt Husums. Und diese Entwicklung
ist politisch allseits gewollt: Auch die schleswig-holsteinische Landesregierung
betrachtet Husum als Zentrale der Windenergie und unterstützt das Projekt Offshore-Hafen
mit Fördermitteln in Millionenhöhe.
Aber im Spannungsfeld von Alt und Neu hat Husum mehr zu bieten als Schiffe und
Windkraftanlagen: Die von dem hier geborenen deutschen Heimatdichter Theodor
Storm (1817 bis 1888) beschriebene "graue Stadt am Meer" ist bunt
geworden. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist Husum ein pulsierendes touristisches
Ziel, das Gäste weit über Deutschlands Grenzen hinaus in seinen Bann zieht -
mit fast südländischem Flair in den Straßencafés und Fischrestaurants an der
Flaniermeile rund um den Binnenhafen, mit dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer und eigenem grünen Badestrand vor den Toren der Stadt, mit viel historischer
Bausubstanz ergänzt durch zeitgenössische Architektur.
Auch dieses Miteinander von Tradition und Moderne ist am deutlichsten rund um
den Hafen zu sehen, wo die Städtebausanierung das Herz Husums Schritt für Schritt
wieder belebt hat: Hier das 1989 erbaute moderne Rathaus auf der ehemaligen
Slipanlage der Werft, auf der anderen Seite die Schiffbrücke mit der kleinteiligen
Bebauung; hier komfortable Wohnhäuser, dort das alte Speicherhaus; hier das
an nüchtern-industriellem Baustil orientierte neue Fischrestaurant, wenige Schritte
weiter die windschiefen Fischerhäuser der Altstadt.
Kontinuität durch Wandel
Kontinuität durch Wandel: Mit Umgestaltungen muss Husum nicht erst in jüngster
Zeit leben, sondern von seiner Geburtsstunde an. Erstmals urkundlich erwähnt
wurde der Ort im Jahr 1252 - als Siedlung mit dem Namen "Husenbro",
was so viel heißt wie Brücke bei den Häusern. Mehr als 350 Jahre später, am
22.April 1603, erhielt er als "Husum" die Stadtrechte von Herzog Adolf
von Schleswig-Holstein-Gottorf.
In ihrer Geschichte hat die Stadt ständig ihr Gesicht verändert: Fünf Großbrände,
der erste davon in historischen Quellen auf den 2.Mai 1540 datiert, richteten
schwere Verwüstungen an. Auch zum Hafenort ist Husum, lange vor der Stadtgründung,
durch eine Katastrophe geworden: durch die Sturmflut von 1362. Sie ging in die
Annalen der Geschichtsbücher ein, weil sie Zehntausende von Toten Menschenleben
forderte und die gesamte Küstenlinie im Westen Schleswig-Holsteins neu gestaltete.
Den bis dahin unbedeutenden Dörfern Oster- und Westerhusum aber verhalf sie
zu einem Zugang zur offenen Nordsee und schaffte so die Voraussetzungen für
wirtschaftlichen Aufschwung.
Einer der wenigen Orte an der schleswig-holsteinischen Nordsee zu sein, in denen
das Meer bis ins Stadtzentrum hineinreicht, blieb über die Jahrhunderte ein
Pfund, mit dem Husum wuchern konnte. Heute gilt das vor allem für den Tourismus.
Rund 2.000 Gästebetten hat die Nordseestadt zu bieten, davon rund 800 in Hotels;
weitere 1.500 gibt es in den Orten des direkten Umlandes. Und für Messegäste
sind Städte wie Schleswig und Flensburg mit ihrem Angebot an hochklassigen Übernachtungsmöglichkeiten
in kürzerer Zeit zu erreichen, als in so mancher Großstadt die Fahrt von einem
Stadtviertel ins andere dauert.
Kleine Stadt ganz groß
Vermieter und Hoteliers, Gastronomen und Geschäftsinhaber - ganz Husum ist auf
das Großereignis HUSUMWind 2005 eingeschworen. Auch hier zeigt sich einmal mehr
der Vorteil der Überschaubarkeit: Wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein
kleiner Ort über sich selbst hinauswachsen - zum "großen", internationalen
Messestandort.
Dieses Profil hat die Stadt seit den Anfängen der HUSUMWind Ende der 80er Jahre
durch konsequente Entwicklungsschritte geschärft: Mit dem Bau einer modernen
Ansprüchen genügenden Messehalle und einer entsprechenden Infrastruktur wie
Verkehrswege und Parkplätze; mit dem Anschluß an den wenige Kilometer entfernten
Flughafen Husum-Schwesing, v on wo aus an Messetagen ein kostenloser Shuttle-Service
verkehrt; mit der Schaffung einer Logistik, die den besonderen Anforderungen
des Standortes mit einem Hauptgebäude und mehreren Hallen in Leichtbauweise
gerecht wird; mit einem begleitenden Kongress, der die aktuellen Themen der
Windbranche fachkundig beleuchtet.
Der "Husumer Charme"
Und mit individuellem Service und freundlicher Betreuung für Aussteller und
Besucher, die weit über das professionelle Tagesgeschäft hinausgehen: Der "Husumer
Charme" soll auch weitab vom Lärm des Messebetriebs spürbar sein. Ein Begleitprogramm
aus Kultur und Ausflügen macht die Region erlebbar und unterstützt, ganz nebenbei,
die informelle Kommunikation und Kontaktpflege. Abseits vom organisierten Geschehen
gibt es weitere Erlebnismöglichkeiten, die gern vermittelt werden, wie Stadtführungen
(auch in englischer Sprache), Schiffstouren ins Wattenmeer oder zu den nahegelegenen
Inseln und Halligen, Museumsbesuche, ein Bummel über den trubeligen Wochenmarkt,
stille Strandspaziergänge, ein geselliger Abend im Gasthaus ...
Ja, die Gastronomie: Auch was das Nachtleben angeht, zeigt sich Husum als charmante
Kleinstadt: Gemütliche Cafés, Fischrestaurants von rustikal bis edel (von denen
viele während der HUSUMWind auch eine Speisekarte in englischer Sprache ausliegen
haben), Kneipen, die zahlreiche Biersorten vom Faß ausschenken oder bis zu 250
verschiedene Whiskysorten führen. Schon wegen seiner Größe als traditioneller
Treffpunkt der Windszene hat sich das Brauhaus etabliert. Ja, hier wird tatsächlich
ein eigenes Husumer Bier gebraut, mild und lecker. Es ist ebenso das Probieren
wert wie andere kulinarische Köstlichkeiten der Küste von der Krabbensuppe bis
zum Labskaus.

Es wird für die Aussteller in diesem Jahr auch noch leichter werden, denn
die Service-Leistungen, die über das Internet angeboten werden, sollen
noch ausgebaut werden.
So können die Aussteller auch die wichtigen Dinge, das "Drumherum"
um so eine Riesenmesse auch bequem über die Homepage der HUSUMwind
2005 erledigen.
+++ aktuell HUSUMwind 2005 +++
P.S. Sie können alle Fotos der HUSUMwind
2005 nach der Messe bei uns für 25 EUR bestellen. Ca. 900 Fotos in hochauflösender
Qualität 1600 x 1200 px inkl. Porto &
16% Mehrwertsteuer. Schreiben Sie an info@concon.de
23.9.2005 Heute unsere letzte Fotogalerie
mit noch mehr Eindrücken. Für uns geht es morgen zur NORLA. Für
viele andere bestimmt am Samstag auch noch einmal zur HUSUMwind 2005, U.a.
findet im Symposium ein Event rund um Jobs in der Windenergiebranche statt..
22.9.05 Froh gelaut machte sich heute Ministerpräsident Carstensen auf einen Rundgang. Wir waren mit einer neuen Fotogalerie dabei.
21.9.05 Selbst aus China oder Australien sind sehr viel
Besucher angereist. Momentaufnahmen
von der größten Windmesse der Welt
20.9.05 Die HUSUMwind ist eröffnet. Heute daher gleich zwei neue Fotogalerien.
Die Eröffnung
und dazu die ersten
Eindrücke
19.9.05 In unserer fünften FOTOGALERIE gibt es schon "schicke" Standaufnahmen und viele arbeitende Hände.
17.9.05 Und auch unsere vierte FOTOGALERIE vom Aufbau zeigt wieder erste Einblicke in eine wirklich abwechslungsreiche Welt einer Messe.
15.9.05 Heute wird das Pressezelt eigeweiht: Ab 18 Uhr diskutieren Schleswig-Holsteinische Politiker zur Windenergie. Mehr dazu im Tages Programm der HUSUMwind.
14.9.05 Und eine weitere Fotogalerie bei uns: Bis zu drei Stockwerke hohe Messestände werden nun aufgebaut. Und Blumen sind auch schon da.
13.9.05 Fast täglich neue Fotos auf husumwind.com - Erleben Sie mit, wie die Messe wächst.
8.9.05 Neue Fotogalerie: Die Hallen
mausern sich, die ersten Exponate und Teppiche und erwartungsfreudige Gastronomen.
HIER gehts lang
2.9.05 Alle Husumer ziehen an einem Strang: Auch plaza und die Diskothek Nachtschicht stellen wieder 350 Parkplätze zur Verfügung.
1.9.05 Unsere ersten Fotos sind da: Fotogalerie mit Bildern des Aufbaus der Leichtbauhallen. Viele starke Hände bauen fast zeitgleich die vier Leichtbauhallen auf.
31.8.05 Große Bilder-Galerien der Aufbauarbeiten auf dem Messegelände auf husumwind.com - Es brummt schon auf dem Gelände
29.8.05 Jetzt gibt es die (begrenzten) Tickets für die WindwandererParty (siehe Menü links)
„Die HUSUMwind als weltweit größte Branchenmesse für Windenergie
wird auch in diesem Jahr 2005 den Erwartungen der Aussteller und der Besucher
vollauf gerecht werden“, sagte Hanno Fecke, Geschäftsführer
der Messe Husum am Donnerstag in Kiel. Das Messegelände sei ausverkauft.
„Insgesamt rd. 500 Unternehmen aus mehr als zwanzig Ländern werden
sich vom 20. bis 24. September auf dem Husumer Messegelände den ca. 20.000
Besuchern präsentieren, die aus dem In- und Ausland kommen werden, sagte
Fecke weiter.
„Für Schleswig-Holstein ist die Windenergie ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Wir sind stolz darauf, dass mit der HUSUMwind die größte Messe für Windenergie hier in Schleswig-Holstein zu Hause ist“, so die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Karin Wiedemann. „Die Messe hat in diesem Jahr wieder einen Ausstellerrekord zu verbuchen. Sie ist und bleibt damit die Leitmesse der Windenergiebranche und wird auch zahlreiche Besucher aus dem Ausland anziehen.“
Erwartet werden Energieminister insbesondere aus europäischen aber auch asiatischen Ländern mit entsprechenden Delegationen. „Angesagt haben sich auch Wirtschaftsdelegationen u.a. aus China, Indien und Irland“, betonte Fecke. Die Abstimmungsgespräche seien diesbezüglich allerdings erst am Anfang. „Sehr konkret wird es dann zumeist erst kurz vor der Messe“.
Fecke kündigte für die neunte Ausgabe der HUSUMwind einige Neuerungen an, „die den Besuch dieser Messe, die ohne Zweifel ein Trendbarometer der Branche geworden ist, noch attraktiver machen werden“. Der Geschäftsführer zählt dazu das Windmaster’s Dinner, das hochkarätige Gesprächspartner aus der internationalen Wind-Wirtschaft und politisch Verantwortliche aus aller Welt im Husumer Schloss zusammenführen wird.
„Besondere Bedeutung messe ich aber unserer „wind-career“
betitelten Arbeitsplatzinitiative bei, die am Messesamstag Studenten und Arbeitsplatzsuchende
sowie Personalverantwortliche der Unternehmen zusammenbringen wird“.
Dr. Roderich Stintzing, Geschäftsführer des IfT Institut für
Talententwicklung, Flensburg, der diese Aktion auch im Auftrag der IHK Flensburg
organisiert, hob hervor, dass dieses Jobforum hervorragend dem Ziel dienen
wird, dass die Wirtschaft Kontakte zu hoch qualifizierten Nachwuchskräften
knüpfen kann.
Die besondere Bedeutung der HUSUMwind für die internationale Windbranche
hob Stephan Schulze, Geschäftsführer der deutschen Tochter des spanischen
Windkraftanlagenherstellers Gamesa hervor. „Husum ist ein hervorragender
Standort, um neueste Entwicklungen auf internationaler Ebene innerhalb der
Branche zu diskutieren und somit auch neue Wege anzustoßen“. Er
verwies dabei auf ein neues Vergütungsmodell für die Einspeisung
für „Windstrom“, dass seit Beginn 2004 mit großem Erfolg
u.a. in Spanien und den USA genutzt wird.
Dieses neue Modell optimiere die Vergütung der Windparkbetreiber, wenn sie die Auswirkungen der produzierten Stromenergie auf das Netz kontrollierten. Es erhöhe die Effizienz, da der Windmüller seine Produktion mit dem Netzbetreiber koordiniere und somit Mehrkosten durch Über- oder Unterkapazitäten reduziert würden. Dadurch sei eine Optimierung der Abnahmeverträge zwischen den Windmüllern und den Stromversorgern möglich, was auch für Investoren eine verlässlichere Finanzplanung ermögliche. „Die Erfahrungen werden u. a. auch Thema im September in Husum sein“, sagte Schulze.
Übernachtungsmöglichkeiten
Bekannterweise ist in den Wochen vor, während und nach der HUSUMwind
im großen Umkreis von Husum alles ausgebucht und so sollte man sich, egal
ob Aussteller oder Besucher, rechtzeitig um ein Zimmer kümmern. Viele der
bis zu 40.000 Besucher möchten nämlich mehrere Tage vor Ort sein.
Sie finden übrigens auch bei uns jetzt in den Magazinen noch eine große
Auswahl an freien Ferienwohnungen und eine Übersicht der Hotels im Umkreis:
Ferienwohnungen
Hotels
Husum
Hotels
Bredstedt