AOL-Studie untersucht Wirkung des Webs auf soziales Leben Info

Internet bringt Menschen zusammen
London (pte,6. Mär 2003 16:08) - Das Internet hat das soziale Leben in Europa grundlegend beeinflusst. Das Web hat sich zu einem "virtuellen Wohnzimmer" entwickelt, von dem aus soziale Kontakte und Gewohnheiten gepflegt werden. Es fördert die Beziehung zu Bekannten und Verwandten sowie das Knüpfen neuer Bekanntschaften. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie im Auftrag von AOL Europe aol.de in Deutschland, Großbritannien und Frankreich, die die Auswirkungen des Webs auf das soziale Verhalten der Europäer genauer unter die Lupe genommen hat.

"Das Internet verändert die Art und Weise, wie wir unsere Sozialkontakte organisieren, wie wir zusammenkommen und wie wir persönliche Informationen übermitteln", erklärt Philip Rowley, Aufsichtsratsvorsitzender und COO von AOL Europe. 40 Prozent der Befragten haben sich schon einmal per E-Mail zu einem Date verabredet. Etwa ein Drittel tauscht die E-Mail-Adresse noch vor der Telefonnummer aus. "Sorry, habe deine E-Mail-Adresse verloren" entwickelt sich demnach zu einer gängigen Ausrede, um ein Date zu vermeiden. 43 Prozent nutzen Instant Messaging. Die Aufforderung "Bitte um Zusage per Mail" haben schon 47 Prozent im Bezug auf Einladungen zu Partys oder sonstigen privaten Anlässen verschickt (in Deutschland sogar 57 Prozent).

Auch andere Lebensbereiche werden zunehmend vom Internet verändert. So nimmt beispielsweise das Web den Stress aus dem Shopping: 28 Prozent geben an beim Online-Shopping im Pyjama oder Bademantel vorm Computer zu sitzen. 25 Prozent hören regelmäßig Musik im Web , 45 Prozent suchen auch im Internet nach einem Job. Als "virtuelles Wohnzimmer" bezeichnet die Studie das Web, weil man hier mit seinem Freundeskreis in Kontakt bleibt. Knapp 35 Prozent geben an, dass sie durch das Web häufiger mit Freunden und Familie in Kontakt sind. Beinahe ein Drittel hat über das Web alte Bekanntschaften aufgefrischt. 84 Prozent kommunizieren online gelegentlich oder regelmäßig mit Freunden und Familie.

Das Web ist nicht nur Tor zum globalen Dorf, sondern auch zum unmittelbaren Umfeld. Eine überwiegende Mehrheit von 79 Prozent legt Wert darauf, lokale Webangebote vorzufinden und zu besuchen. In Frankreich (84 Prozent) und Deutschland (82 Prozent) ist dieser Wunsch stärker ausgeprägt. Auch die Online-Fähigkeiten werden hoch eingeschätzt. So halten es über drei Viertel der Befragten für wichtig, dass Erwachsene sich im Internet zurecht finden. 70 Prozent finden, dass auch Kinder frühzeitig Online-Skills erwerben sollen. Dem entspricht, dass zwei Drittel der Eltern dem Web einen positiven Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kinder zugestehen (nur ein Prozent erwartet einen negativen Einfluss). Für die Studie wurde in jedem der drei Länder ein Zufallssample von 500 über 18-Jährigen im Zeitraum zwischen 1. Oktober und 24. November 2002 telefonisch befragt.

Erwin Schotzger




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Diese Seite wurde am: 6.03.2003 21:22 veröffentlicht.
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