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Deutschland: Weltkonferenz für Erneuerbare Energien 2004
"Nur wenn wir viel stärker als bisher erneuerbare Energien nutzen und mit Energie insgesamt effizienter umgehen, wird uns in Zukunft nicht die Luft ausgehen", erklärte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich der zweiten Sitzung des Internationalen Lenkungsausschusses (International Steering Comitee). Dieses Gremium berät die Bundesregierung bei der Vorbereitung der renewables 2004. Die Ministerin sieht im Bekenntnis zu erneuerbaren Energien auch ein Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Armutsbekämpfung. Fast zwei Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu kommerzieller Energie, die meisten von ihnen leben in Entwicklungs- und Schwellenländern. "Um diesen Menschen Entwicklungschancen zu bieten, müssen sie Zugang zu kommerzieller Energie haben", erklärte die Ministerin das Ziel. Der Entwicklungsschritt zu erneuerbaren Energien bedeute auch, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl zu verringern. "Das Konzept der erneuerbaren Energien ist auch eine Alternative zu Konzepten, die einseitig auf Erdöl setzen und zudem Fragen der Energieeffizienz vernachlässigen", so Wieczorek-Zeul.

Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im September 2002 in Johannesburg hat Bundeskanzler Schröder die Staatengemeinschaft zu einer Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien eingeladen und das Deutsche Bundesentwicklungsministerium hat angekündigt, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit innerhalb von fünf Jahren (2003 bis 2007) eine Mrd. Euro für Energieprogramme einzusetzen. Davon sollte je eine Hälfte für Erneuerbare Energien und die zweite für Maßnahmen zur Energieeffizienz Verwendung finden.






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