Blitzschnell Energie-Schlupflöcher aufspüren


nr - 3. Juni 2005. 2006 kommt der Energiepass für Gebäude. Grund genug, sich mit dem Thema Energiebedarf auseinander zu setzen. Wer wissen will, ob sein Haus überdurchschnittlich viel verbraucht, erhält in Sekunden eine Antwort auf der Internetseite www.lbs.de/energie-check. Einfach die wichtigsten Kennwerte eingeben, und der Nutzer erhält innerhalb kürzester Zeit eine erste Einschätzung seines Hauses unter dem Aspekt Energieverbrauch. Den Service bietet die LBS gemeinsam mit dem EN-OP-Institut Offenau (Baden-Württemberg) exklusiv im Internet an. Mit diesem Energie-Check wissen Hausbesitzer, ob und wieviel Einsparpotenzial für ihre vier Wände besteht. Darüber hinaus erhält der Hausherr konkrete Tipps, in welchen Bereichen eine Sanierung ansetzen könnte.

Um herauszufinden, wie es energetisch um die eigene Immobilie bestellt ist, genügen schon wenige Angaben: Haustyp, Baujahr, Wohnfläche, Energieverbrauch sowie die Anzahl der Personen im Haushalt. Das System vergleicht diese Werte dann mit den energierelevanten Daten von 50.000 bereits untersuchten Gebäuden. Für die Analyse werden die Häuser herangezogen, die hinsichtlich Haustyp, Baujahr und Wohnfläche der eigenen Immobilie ähneln. In Sekundenschnelle erfährt der Nutzer, wie viele der Vergleichs-Gebäude mehr, weniger oder genauso viel Energie verbrauchen. "Je höher das ermittelte Einsparpotenzial, desto dringender sollte der Eigentümer über energetische Modernisierungs-Maßnahmen nachdenken", rät Andreas Köpke, Geschäftsführer des EN-OP-Institutes. Der Energie-Check meldet nicht nur schlummernde Einsparpotenziale, er liefert auch Ansatzpunkte für die Sanierung. Wieviel Energie lässt sich zum Beispiel einsparen, wenn die Heizung modernisiert oder der Wärmeschutz verbessert wird? Dafür nennt das System konkrete Werte.


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Text/Foto: NewsReporter / LBS

Energiepass ab 2006



Energiepass

"Diese Angaben basieren auf mehr als 280.000 Beratungen, die sich für Ein- und Zweifamilienhäuser als praxisgerecht erwiesen haben", erläutert Köpke. Was viele nicht wissen: Auch für Modernisierungsmaßnahmen kann ein Bausparvertrag eingesetzt werden. Wer noch in diesem Jahr aktiv wird, spart nicht nur frühzeitig Energie und Geld, sondern sichert sich von Anfang an auch eine positive Einstufung seiner Immobilie im Energiepass. Das erhöht den Wert des Hauses. Die Umwelt profitiert ebenfalls: Der Einbau einer modernen Heizungsanlage reduziert zum Beispiel den Kohlendioxid-Ausstoß um bis zu 40 Prozent im Vergleich zu alten Standard-Heizkesseln. (nr/hs)




 

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